Schiesskino-Online. Fragen & Antworten

Häufig gestellte Fragen – Computer und Kamera

Welche Hardware brauche ich und wie viel kostet das?

Das kommt darauf an, für welches System Du dich entschieden und welche Hardware Du ohnehin schon "herumliegen" hast - in der folgenden Übersicht haben wir einmal grob geschätzte Preise eingetragen, die sich aber rasch ändern können.

Dabei haben wir nur die reinen Kosten für die Rechner und die Kameras aufgeführt - für alle anderen Teile eine Minimalschätzung. Bei den Beamern und den Anbauteilen kann man "von bis" ausgeben - eine verbindliche Angabe ist deshalb einfach nicht zu machen....

Laut unseren Erfahrungen reicht ein Beamer der unteren Preisklasse ab 250.- € vollkommen aus - wir wollen hier das Bewegungsschießen trainieren und brauchen dafür keine Extremauflösungen. Falls der Raum etwas abzudunkeln ist, darf der Beamer ruhig etwas weniger Leistung ( ANSI-Lumen ) haben und ist dann sehr viel günstiger zu haben. Auch auf eine Leinwand kann erst einmal verzichtet werden - eine weiße Wand reicht vollkommen aus!

Die reinen Hardwarekosten für Beamer und Leinwand legen demnach bei ca. 350.- bis 400.- €.

Empfohlen wird der Einsatz eines Notebooks, da hier schon der zweite Grafik-Ausgang für den Beamer vorhanden ist. Die Software läuft natürlich auch auf einem Desktopsystem - eine Grafikkarte mit zwei Ausgängen ist dann aber zwingend erforderlich!

Ein geeignetes Notebook ist für ca. 350 - 400.- € zu haben – die Treffererkennungskamera bekommst Du bei uns bei uns unter 100.- €.

Du kannst übrigens Ihre von uns gekauften oder auch selbst hergestellten Komponenten ( Einsteckmodule, Laserpatronen, Treffererkennungkamera ) für alle Softwarevarianten verwenden und musst nichts doppelt beschaffen!

Kann ich vorhandene Hardware benutzen?

Prinzipiell läuft die Schießkinosoftware auch auch älteren Systemen problemlos – es werden keine besonderen Anforderungen an Rechen- oder Grafikleistung gestellt..

Die Software ist ab WINDOWS 7 bis WINDOWS 10lauffähig.

Welche Kamera sollte man nehmen?

Denkt man an Präzision und Genauigkeit, so fällt einem als erster Kriterium natürlich die Auflösung der Treffererkennungskamera ein und man wird denken "je höher, desto besser". Das ist zwar vom Ansatz her nicht unbedingt falsch - aber der gesamte Sachverhalt ist leider doch etwas komplexer. Eine hohe Auflösung der Kamera bedingt automatisch eine Erhöhung der benötigten Rechenkapazität der Auswerterechner und damit auch eine Verlangsamung der Auswerte- und Erfassungsfrequenz.

Als "Einstiegsmodel" solltest Du aber ein Modell verwenden, das mindestens eine VGA-Auflösung ( 640 x 480 Pixel ) mit einer Bildwiederholungsrate von 30 Aufnahmen pro Sekunde liefert – alles Andere wäre zu wenig.

640 Pixel in der Bildbreite bedeuten, dass wir eine maximale Auflösung von "Bildbreite geteilt durch 640" erhalten. Bei einer Leinwandbreite von 4m wären das also im Idealfall 6,25mm. Da man die Kamera niemals so ganz exakt auf die gesamte Leinwandfläche ausrichten kann, wird der Wert in der Realität inn dieser wohl eher bei 8-10mm liegen - wir können also eine reelle Auflösung von +/- 1cm erwarten.

Für alle, die es etwas genauer haben möchten, bietet sich die IR920 mit einer Auflösung von 1920x1080 Pixel an. Bei einer Leinwandbreite von 4m bekommen wir somit eine Idealauflösung von 2mm. Im Realfall wird es aber um die 2,5mm liegen.

Sind Produkte anderer Hersteller verwendbar?

Ja und nein. Wir haben absolut nichts dagegen, wenn man schon vorhandene Komponenten mit denen von uns „mischen möchte“ und damit dann zum Erfolg kommt – im Gegenteil. Nur können wir keinerlei Garantie geben, dass es klappt und wir kennen die Produkte der Mitbewerber auch in der Regel gar nicht.

Was geht, und was nicht, haben wir hier kurz zusammengestellt:

Computer:

können ohne Einschränkungen verwendet werden

Treffererkennungskamera:

als reine Webcamausführung würde das klappen. Ein für unsere Software passendes Filter kannst Du bei uns bestellen - es kann problemlos vor dem Objektiv angebracht werden.

Waffen und Anbauteile:

diese kannst Du ohne Probleme verwenden, wenn diese einen Laserpunkt im sichtbaren Rotbereich abbilden. ( 635 – 650 nm )

Software und Szenarien:

definitiv nicht. Videoclips können aber uneingeschränkt verwendet werden ( AVI-Format )

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