Das LaserSchießKino

die Lizenz zum üben.

Hier ist Präzision und Sorgfalt gefragt!

Das Einmessen der Treffererkennungskamera erfordert viel Sorgfalt und auch ein wenig technisches Verständnis.
Nehmen Sie sich bitte die Zeit und arbeiten sehr sorgfältig - je genauer Sie das machen, desto besser wird Ihr Schießkino arbeiten.

Lesen macht schlau ...

Lesen Sie unbedingt alles an Dokumentation, was wir Ihnen beigelegt haben.
Das erspart Ihnen und auch uns viel Zeit und Frust....

comming soon... comming soon...

Einmessen und Justieren der Treffererkennungskamera

Sobald Sie Ihren Computer für den Betrieb des Schießkinosoftware vorbereitet haben, sollten Sie sich ein wenig Zeit nehmen, um die Ausrichtung der Treffererkennungskamera zum Beamer, bzw. der Leinwand zu optimieren.

Auch wenn die Treffererkennungssoftware Verzerrungen durch nicht waagerecht, bzw. orthogonal justierte Komponenten erkennt und die so entstehenden Messfehler korrigiert, sollten Sie unbedingt darauf achten, daß diese gar nicht erst entstehen - nur so werden Sie eine optimale Treffererkennung erhalten und bekommen reelle Simulationsergebnisse.

So sollte Ihr Aufbau von oben aus gesehen optimaler Weise ausgerichtet sein.

Bitte beachten Sie, dass der von der Kamera erfasste Bereich stets größer sein muß, als der vom Beamer projizierte Bereich.

Um Verzerrungen zu vermeiden, sollte der Beamer unbedingt im rechten Winkel zur Leinwand ausgerichtet werden.
Das gleiche gilt für die Kamera – das wird von der Justagesoftware später überprüft werden. Optimal ist eine Ausrichtung beider optischer Achsen von Beamer und Kamera.

Je besser Sie die Komponenten jetzt aufeinander ausrichten, desto genauer kann die Anlage später arbeiten.

Die Treffererkennungskamera hat einen festen Bereich ( Erfassungsbereich - hier im Folgenden grün dargestellt ), in dem sie Treffer auf der Leinwand erkennen kann. Um nun alle Treffer zu erkennen, die im Bereich der vom Beamer projizierten Fläche ( Projektionsbereich - hier im Folgenden in blau dargestellt ) liegen, ist es demnach zwingend erforderlich, daß sie den gesamten Projektionsbereich erfassen kann. Ansonsten würden Treffer "verloren" gehen. Gleichzeitig sollte dieser Erkennungsbereich möglichst gut mit dem Projektionsbereich zur Deckung gebracht werden, damit die Auflösung der Kamera optimal ausgenutzt werden kann.

Aufbau der Anlage

Standort

Um Ihr Schießkino zu betreiben, sollten Sie einen Raum von mindestens vier mal sechs Metern zur Verfügung haben, den Sie bei Bedarf verdunkeln können.

Auch wenn es nicht nötig ist, den Raum total abzudunkeln, sollten Sie darauf achten, dass kein direktes Tageslicht oder sonstiges Licht in die Kamera oder auf die Projektionsfläche fällt.

Leinwand

Hier können Sie auf eine Standardleinwand zurückgreifen oder einfach eine weiße Wand ( Tapete, Anstrich ) oder auch einige weiße Laken benutzen.

Beamer

Sie können die Anlage sowohl als Fußboden- wie auch als Deckenmontage betreiben. Bitte beachten Sie, dass die Kamera in beiden Fällen gleich ausgerichtet sein muss, bzw. das Bild per Treibersoftware anzupassen ist – ein einfaches Umdrehen der Kamera wird zu Fehlmessungen führen!

Kamera

Bitte richten Sie die Kamera in der senkrechten und waagerechten Ebene möglichst genau aus - nur so vermeiden Sie unnötige Verzerrungen, die das Ergebnis verfälschen würden.

Starten des Justagemoduls

Nachdem Sie Ihrer Kamera wie oben beschrieben aufgestellt haben, sollte Sie als Erstes das Justagemodul in Ihrer Software starten.

Vorausgesetzt, Sie haben den Beamer und Kamera einigermaßen korrekt ausgerichtet, sollten Sie in etwa folgendes Bild sehen.
Je mehr Leistung ( ANSI Lumen ) Ihr Beamer hat, desto heller werden Sie den Projektionsbereich Ihres Beamers auf der Leinwand erkennen.

Oben links sehen Sie ein rötlich gefärbtes Bild - exakt so, wie es Ihre Kamera „sieht“ - im Folgenden deshalb „Kamerabild“ genannt. Rechts daneben in einem gelb unterlegten Feld können Sie die aktuell ermittelten Messdaten ablesen.

Im unteren, grauen Bereich werden das Spektrum des Kamerabildes und einige Systemparameter abgebildet. Je heller das aufgenommene Kamerabild ist, desto breiter und intensiver wird der links neben dem roten Strich dargestellte Bereich sein. Rechts neben dem roten Strich muss eine genügend breite dunkelgraue Fläche bleiben – eine genauere Erklärung folgt später.

Ausrichten der Kamera

Als Erstes werden wir jetzt die Erfassungsebene der Kamera auf die Projektionsebene des Beamers abstimmen. Bitte stellen Sie die Kamera so ein, daß die Projektionsebene des Beamers möglichst groß und mittig auf der Erfassungsebene der Kamera erscheint.

Es folgen einige Negativbeispiele, wie es nicht sein soll:

Fehler:

Die Kamera ist zu weit nach links ausgerichtet.

So werden die Bereiche an der rechten Seite gar nicht erkannt werden. Die Justagesoftware erkennt jedoch solche Fehler und wird so eine Justage ohnehin nicht akzeptieren.

Drehen Sie die Kamera nach rechts, bis das Bild mittig liegt.

Fehler:

Die Kamera ist in der Vertikalen zu weit geneigt, sodass es zu extremen Verzerrungen kommt und der Erfassungsbereich nicht mehr den Projektionsbereich komplett überdecken kann. Zudem stimmt die seitliche Ausrichtung nicht.

So werden nicht alle Bereiche erkannt und es würde gleichzeitig durch extreme Asymmetrie der beiden Ebenen zu Fehlmessungen bei der Schusserkennung kommen.

Drehen Sie Kamera leicht nach rechts und vermeiden Sie solch extremen Schrägstellungen der Kamera.


Fehler:

Die Kamera ist nun zwar fast richtig zu den Seiten hin ausgerichtet – aber das Verhältnis der Projektionsebene zur Erfassungsebene ist extrem ungünstig

Dadurch werden unnötige Rundungs- und somit Anzeigefehler produziert.

Bringen Sie die Kamera näher an die Leinwand heran, bis Sie eine größere, helle Fläche mittig im Kamerabild erkennen.

Bitte versuchen Sie unbedingt, solche Fehler von vorn herein zu vermeiden.....

nehmen Sie sich ein wenig Zeit, um die Kamera sorgfältig auszurichten:

So ist es, wie es sein sollte – der Projektionsbereich liegt horizontal mittig in der Erfassungsebene!

Die leichte Verzerrung im seitlichen Bereich kommt durch die Neigung der Kamera zur Senkrechten zustande und lässt sich leider nicht ganz vermeiden.

Die Erkennungssoftware gleich diese Verzerrung aber vollständig und zuverlässig aus.

Bitte achten Sie stets auf eine korrekte horizontale Ausrichtung – d.h. Kamera und Beamer müssen beide möglichst waagerecht stehen!

Festlegen der Projektionsebene

Als nächstes werden wir den Projektionsbereich des Beamers festlegen - er wird durch Anklicken der vier Ecken mit der Maus markiert.

Um danach einen optimalen Zustand wie auf dem obigen Bild zu erhalten, führen Sie bitte folgende Schritte aus:


Aktion:

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die LINKE, OBERE ECKE …

Sie werden einen kurzen Beep hören und sehen an dieser Position dann ein gelbes Kreuz und rote Verbindungslinien zu den anderen drei Ecken des Kamerabildes.

Solange der Projektionsbereich nicht eindeutig gekennzeichnet oder fehlerhaft ist, wird das Programm diesen mit roten Linien darstellen.


Aktion:

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die RECHTE, OBERE ECKE …

Die zweite Ecke wird gelb markiert und mit der ersten Ecke verbunden.


Aktion:

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die RECHTE, UNTERE ECKE …

Drei Ecken sind markiert und werden verbunden ...


Aktion:

Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die LINKE, UNTERE ECKE …

Nun werden alle vier Ecken verbunden – der Bereich wird vom Programm als korrekt erkannt und deshalb grün dargestellt.

Sie können die Postionen der Ecken jederzeit noch durch genaues Anklicken korrigieren.

Bitte klicken Sie die Ecken des Projektionsbereiches sehr sorgfältig an - falls Sie ungenau markieren, wird die Software falsche Werte liefern!!!

Bedeutung der Parameter

Haben Sie die Kamera richtig ausgerichtet und alle vier Ecken markiert, so sollten Sie in etwa dieses Bild sehen.

Im grauen Feld wird jetzt das Spektrum der grün umrandeten Fläche dargestellt. Alle Punkte außerhalb dieser Fläche werden nicht mehr berücksichtigt. Sollten Sie später mit der Waffe auf einen Bereich außerhalb der Projektionsebene schießen, so wird dieser Schuss nicht registriert.

Der rote Strich im Spektrum markiert den gemessenen Maximalwert. Dieser variiert je nach Helligkeit der Umgebung. Je dunkler der Raum ist, desto weiter links wird er liegen. Der dunkelgrau markierte Bereich stellt eine Art Filter dar – Lasersignale, deren Intensität unterhalb dieses Wertes liegen, werden von der Software als Störreflexe behandelt und zur Treffererkennung nicht herangezogen.

Je weiter der dunkelgrau unterlegte Bereich links liegt, desto besser wird die Treffererkennung funktionieren. Die oben dargestellte Situation wäre optimal. Weiterhin erkennen Sie, dass die vertikale Verzerrung bei 0% liegt – d.h, die untere und obere Linie des Projektionsbereichs liegen parallel zueinander und waagerecht zur Erfassungsebene.

Abspeichern der Konfiguration

Sobald das Projektionsfeld eingemessen wurde, ist die Anlage betriebsbereit. Da die Anlage im Betrieb eine permanente Treffererkennung und -Auswertung durchführt, sehen Sie die jeweiligen Maxima nur einen sehr kurzen Moment.

Sie können die Konfiguration jetzt mit dem Button „Justierung speichern“ beenden. Die Daten werden auf der Festplatte abgelegt.

Falls Sie Leinwand, Beamer und Kamera fest installieren möchten, brauchen Sie die Anlage im Prinzip nie wieder justieren. Eine Kontrolle ab und zu ist aber ratsam.

Sobald Sie die Werte gespeichert haben, beendet sich das Einmessmodul automatisch und Sie werden aufgefordert, Ihre Waffe einzuschießen.

Je nach Ihrem installiertem System werden Sie nun aufgefordert, mehrere Schüsse exakt auf die abgebildete Anschussscheibe abzugeben. Alle Treffer werden gemittelt, um so ein möglichst genaues Ergebnis zu bekommen.

Der Laserpunkt wird in den allermeisten Fällen nicht mit der Visierlinie übereinstimmen, was auch so gewollt ist. Eine optimale Montage der Lasereinheit wird erreicht, indem Sie den Laserpunkt leicht unterhalb der Visierlinie bringen.